Arkaden
Ich ruf' mich selbst an, ein vertrauter Ton,
ich hör' die Meldungen per Telefon,
ein Lachen wie von nebenan,
so myteriös und ganz nah dran,
verlorenes Sandkorn herunterfiel,
die nächste Stadt als nächstes Ziel,
dann trotzdem weiter in dem Text,
es bleibt doch wie verhext,
die neue Chance, der alte Grund,
verheilte Narben werden wund.
ich hör' die Meldungen per Telefon,
ein Lachen wie von nebenan,
so myteriös und ganz nah dran,
verlorenes Sandkorn herunterfiel,
die nächste Stadt als nächstes Ziel,
dann trotzdem weiter in dem Text,
es bleibt doch wie verhext,
die neue Chance, der alte Grund,
verheilte Narben werden wund.
Verstecken, vergessen, verschlafen, verronnene Tränen,
ja endgültig sieht es aus,
dann verpacken, verkleiden, verirren im laufenden Schritt,
wo geht es hier bloß raus,
zwei, drei Wochen, nein Danke,
ein tosender Sturm,
und Regen schneller kalt,
wieso heute,
wieso damals,
wieso überhaupt,
wo doch nur Du hast nachgehallt.
ja endgültig sieht es aus,
dann verpacken, verkleiden, verirren im laufenden Schritt,
wo geht es hier bloß raus,
zwei, drei Wochen, nein Danke,
ein tosender Sturm,
und Regen schneller kalt,
wieso heute,
wieso damals,
wieso überhaupt,
wo doch nur Du hast nachgehallt.
Bestürzt und bereuend ins kommende Jahr,
gespürt Dich als heimlicher Star,
der Vorspann stets am Ende für das Publikum,
dann gestanden dort herum,
glatt layoutet in Schrift was wäre modern,
wie gesehen unsagbar gern,
ein paar Zahlen und Poster nun aufgehängt,
kein Weg selbst abgedrängt,
vielleicht entschieden, probieren oder Gegenteil,
sogar ohne Hinweispfeil,
mal schneller, mal gewartet ob jetzt oder dann,
bis gleich und irgendwann.
gespürt Dich als heimlicher Star,
der Vorspann stets am Ende für das Publikum,
dann gestanden dort herum,
glatt layoutet in Schrift was wäre modern,
wie gesehen unsagbar gern,
ein paar Zahlen und Poster nun aufgehängt,
kein Weg selbst abgedrängt,
vielleicht entschieden, probieren oder Gegenteil,
sogar ohne Hinweispfeil,
mal schneller, mal gewartet ob jetzt oder dann,
bis gleich und irgendwann.
Fraktal die Bilder im Gehirn erweicht,
aus Dünen daneben die Gräser eingedeicht,
im Schatten darunter den letzten Stift gebraucht,
die Worte daneben auf Papier ausgehaucht,
doch Gedanken schwimmen jetzt weit weg,
nicht eingestanden, ziemlich keck,
waren es die Träume oder unbewußt,
angestaut im Alltagsfrust,
was nie erwartet wird jetzt Wirklichkeit,
ob Kennenlernen nur auf Zeit,
ob leer, ob toll, ob temporär möglichst voll,
und grenzenlos kein Plan, kein Soll.
aus Dünen daneben die Gräser eingedeicht,
im Schatten darunter den letzten Stift gebraucht,
die Worte daneben auf Papier ausgehaucht,
doch Gedanken schwimmen jetzt weit weg,
nicht eingestanden, ziemlich keck,
waren es die Träume oder unbewußt,
angestaut im Alltagsfrust,
was nie erwartet wird jetzt Wirklichkeit,
ob Kennenlernen nur auf Zeit,
ob leer, ob toll, ob temporär möglichst voll,
und grenzenlos kein Plan, kein Soll.
Und Haut auf Haut so wunderbar normal,
Erstaunen um uns ganz egal,
versicherte Pfade zu unscheinbar trivial,
hier sitzen bleiben wär' fatal.
Erstaunen um uns ganz egal,
versicherte Pfade zu unscheinbar trivial,
hier sitzen bleiben wär' fatal.
31.08.1995

